Tennis-Turniere 2024: Kalender und Ergebnisse für wichtige ATP und WTA-Turniere (2024)

Novak Djokovic, 36, hat die Saison 2023 dominiert – drei Grand-Slam-Titel und nun Rekordsieger der ATP-Finals. Und das, obwohl in Carlos Alcaraz, 20, ein Talent einige Wochen an der Spitze der Weltrangliste stand, und den Jahres-Grand-Slam von Djokovic durch einen spektakulären Wimbledon-Sieg verhinderte. 2024 will auch Jannik Sinner, 22, angreifen. Mit dem Titel bei den Australien Open ist dem Italiener der Auftakt auf jeden Fall gelungen. Außerdem kehrt ein alter Bekannter zurück: Rafael Nadal. Der verletzungsgeplagte Spanier wird in diesem Jahr 38 und hat seine Abschiedssaison angekündigt.

Bei den Frauen wird es 2024 weiterhin wohl einen Zweikampf an der Weltranglistenspitze zwischen Iga Swiatek, 22, und Aryna Sabalenka, 26, geben. Trotz der beiden dominierenden Spielerinnen jubelten im vergangenen Jahr vier verschiedene Grand-Slam-Siegerinnen. Coco Gauff (19, US-Open-Siegerin) oder Elena Rybakina (24, Weltranglistenvierte) klopfen an, um das Duell aufzumischen.

Alle Termine zu den großen Tennis-Turnieren im Jahr 2024 im Überblick

  • Australian Open (Grand Slam) – Sieger: Jannik Sinner (Italien) / Siegerin: Aryna Sabalenka (Belarus)
  • Doha – Siegerin: Iga Swiatek (Polen)
  • Dubai – Siegerin: Jasmine Paolini (Italien)
  • Indian Wells (Masters 1000) – Siegerin: Iga Swiatek (Polen) / Sieger: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Miami (Masters 1000) – Siegerin: Danielle Collins (USA) / Sieger: Jannik Sinner (Italien)
  • Monte Carlo (Masters 1000, nur ATP) – Sieger: Stefanos Tsitsipas (Griechenland)
  • Madrid (Masters 1000) – Sieger: Andrey Rublev (Russland) / Siegerin: Iga Swiatek (Polen)
  • Rom (Masters 1000) – Sieger: Alexander Zverev (Deutschland) / Siegerin: Iga Swiatek (Polen)
  • French Open (Grand Slam) – Siegerin: Iga Swiatek (Polen) / Sieger: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • 01.07. bis 14.07.: Wimbledon (Grand Slam), Sky Sport
  • 27.07. bis 04.08.: Olympische Spiele in Paris
  • 06.08. bis 12.08.: Toronto (Masters 1000, WTA)
  • 06.08. bis 12.08.: Montreal (Masters 1000, ATP), Sky Sport
  • 12.08. bis 19.08.: Cincinnati (Masters 1000), Sky Sport
  • 26.08. bis 08.09.: US Open (Grand Slam), Deutschlandticket.tv
  • 25.09. bis 06.10.: Peking (Masters 1000, nur WTA)
  • 07.10. bis 13.10.: Wuhan (Master 1000, nur WTA)
  • 02.10. bis 13.10.: Shanghai (Masters 1000, nur ATP), Sky Sport
  • 28.10. bis 03.11.: Paris (Masters 1000, nur ATP), Sky Sport
  • 03.11. bis 10.11.: WTA-Finals in Cancun
  • 10.11. bis 17.11.: ATP-Finals in Turin, Sky Sport
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French Open

:Der höfliche Herr Sinner

Italiens Medien preisen ihn schon als Nationalheiligen. Doch Jannik Sinner, 22, aus Südtirol, die neue Nummer eins der Tennisweltrangliste, bleibt realistisch: Das Halbfinale in Paris gegen Carlos Alcaraz wird schwer genug.

Alle Turniere in Deutschland 2024 im Überblick

  • Stuttgart (Sand, WTA500) – Siegerin: Elena Rybakina (Kasachstan)
  • München (Sand, ATP250) – Sieger: Jan-Lennard Struff (Deutschland)
  • Stuttgart (Rasen, ATP250) – Sieger: Jack Draper (Großbritannien)
  • Halle/Westfalen (Rasen, ATP500) – Sieger: Jannik Sinner (Italien)
  • Berlin (Rasen, WTA500) – Siegerin: Jessica Pegula (USA)
  • 23. bis 29. Juni 2024: Bad Homburg (Rasen, WTA500)
  • 15. bis 21. Juli 2024: Hamburg (Sand, ATP500)
  • 21. bis 26. Juli 2024: Hamburg (Sand, WTA250)

Australian Open vom 14. bis 28. Januar in Melbourne (Hartplatz)

Der „Happy Slam“ ist das erste große Turnier im Jahr. In Melbourne heißt der Sieger in der Regel Novak Djokovic (10 Titel). Aber nicht in diesem Jahr. Der Serbe hatte einige Probleme und schied im Halbfinale aus. Jannik Sinner schlug Djokovic und dann im Finale auch Daniil Medwedewnach einem 0:2-Satzrückstand – in seinem allerersten Grand-Slam-Finale.

Bei den Frauen verteidigte Aryna Sabalenka ihren Titel. Sie ist die erste seit 2012/13 als ihre Landsfrau Victoria Azarenka in Melbourne zweimal gewann. Im Finale ließ sie der Chinesin Qinwen Zheng, erstmalige Grand-Slam-Finalistin, keine Chance.

Aus deutscher Sicht macht Alexander Zverev Hoffnung. Er zog ins Halbfinale ein und verspielte gegen Medwedew eine 2:0-Satzführung. Keine einzige Frau schaffte es in die dritte Runde.

  • Sieger 2024: Jannik Sinner (Italien)
  • Siegerin 2024: Aryna Sabalenka (Belarus)

Doha vom 11. bis 17. Februar, WTA (Hartplatz)

Die Frauen bekommen 2024 ein 1000er-Turnier zurück. In Doha, Katar, fand bereits zwei Wochen nach dem Finale der Australian Open das nächste große Event statt. Nach einem kurzen Aufstieg 2022 war letztes Jahr Doha eine 500er-Kategorie. In diesem Jahr holte Iga Swiatek ihren dritten Titel in Katar und baute ihren Führung in der Weltrangliste aus. In einem umkämpften Finale schlug sie die an Nummer 3 gesetzte Elena Rybakina.

  • Siegerin 2024: Iga Swiatek (Polen)

Dubai vom 18. bis 24. Februar, WTA (Hartplatz)

Die WTA-Tour blieb anschließend im Nahen Osten. Von Doha ging es nahtlos nach Dubai in die Vereinigten Arabische Emirate. Im vergangenen Jahr überraschte Barbora Krejcikova, die im Finale die favorisierte Weltranglistenerste Iga Swiatek besiegte. Und auch 2024 gab es eine große Überraschung. Jasmine Paolini aus Italien holte sich den Titel – im Finale gegen Anna Kalinskaya, die im Halbfinale die Weltranglistenerste Swiatek ausschaltete. Für die 28-jährige Paolini war es der erste 1000er-Titel und durch den Sieg machte sie in der Weltrangliste einen großen Sprung – von 26 auf 14.

  • Siegerin 2024: Jasmine Paolini (Italien)

Indian Wells vom 06. bis 17. März (Hartplatz)

Anfang März ging es für die Männer ins erste Masters-1000-Turnier. In Indian Wells in Kalifornien spielen sie seit 1987 Tennis, die Frauen seit 1989. Seit mehr als 30 Jahren hat keine Frau ihren Titel verteidigen können. Auch Elena Rybakina scheiterte 2024 bei dem Versuch. Sie musste wegen einer Magen-Darm-Erkrankung ihre Teilnahme absagen. Stattdessen marschierte die Polin Iga Swiatek durch und schlug die Vorjahresfinalistin Maria Sakkari im Endspiel glatt. Bei den Männern ähnelte auch vieles dem Verlauf von 2023. Im Halbfinale schlug Carlos Alcaraz den bis dahin ungeschlagenenen Jannik Sinner und verteidigte im Finale seinen Titel gegen den Vorjahresfinalisten Daniil Medwedew.

Positiv aus deutscher Sicht: Angelique Kerber gewann ihre ersten Spiele auf der WTA-Tour und zog bis ins Achtelfinale. Dort verlor sie gegen Caroline Wozniacki. Für Alexander Zverev ging es ins Viertelfinale, wo er gegen den späteren Sieger Alcaraz verlor.

  • Sieger 2024: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2024: Iga Swiatek (Polen)
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Tennisprofi Novak Djokovic

:"Soll das ein Witz sein?"

Die Tennissaison 2024 bleibt überraschend: Novak Djokovic verliert die Nerven, legt sich in Indian Wells erst mit dem Schiedsrichter an und wird dann vom unbekannten Italiener Luca Nardi besiegt - mit den eigenen Mitteln.

Miami vom 19. bis 31. März (Hartplatz)

Nach Indian Wells folgte direkt das nächste Masters-Turnier in den USA. In Florida können Spielerinnen und Spieler das Sunshine-Double ergattern. 2024 scheiterte Carlos Alcaraz im Viertelfinale an Grigor Dimitrov. Der Bulgare setzte seinen Siegeszug bis ins Finale fort, in dem er allerdings gegen Jannik Sinner chancenlos war. Sinner holte seinen dritten Turniersieg des Jahres und verlor 2024 erst eine Partie. Aus deutscher Sicht zog Alexander Zverev ins Halbfinale ein und festigte seinen Weltranglistenplatz 5. Bei den Frauen kam es zu einem Märchen. Danielle Collins, 30-jährige US-Amerikanerin, spielt ihre letzte Saison und holte ihren ersten 1000er-Titel in Miami. Im Finale schlug sie Elena Rybakina klar in zwei Sätzen.

  • Sieger 2024: Jannik Sinner (Italien)
  • Siegerin 2024: Danielle Collins (USA)

Monte Carlo vom 07. bis 14. April, ATP (Sand)

Vor spektakulärer Kulisse – ein Teil der Zuschauer kann aufs Meer schauen – findet in Monte Carlo für die Männer das erste Masters-Turnier auf Sand statt. Sandplatz-König Rafael Nadal gewann hier sage und schreibe elf Titel. 2024 hatte man die Finalisten vorher nicht unbedingt auf dem Zettel: Caspar Ruud und Stefanos Tsitsipas schlugen auf dem Weg ins Endspiel die favorisierten Novak Djokovic (Ruud) und Jannik Sinner (Tsitstipas). Der Grieche, der auch Alexander Zverev aus dem Turnier beförderte, zeigte ein überragendes Endspiel und gewann glatt mit 6:1, 6:4.

  • Sieger 2024: Stefanos Tsitsipas (Griechenland)
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Tennis

:Die nächste Geldflut aus Saudi-Arabien

Im Tennis ist ein Machtkampf neuen Ausmaßes um die Zukunft des Sports entbrannt. Saudi-Arabien bietet zwei Milliarden Dollar für den Einstieg und hat in der ATP Tour bereits einen Verbündeten - doch die Grand-Slam-Turniere wollen einen anderen Weg gehen.

Madrid vom 23. April bis 05. Mai (Sand)

In Madrid ging es dann auch für die Frauen auf Sand in der 1000er-Kategorie los. In einem nervenaufreibenden Finale gewann Iga Swiatek gegen Vorjahressiegerin Aryna Sabalenka und wehrte dabei drei Matchbälle ab. Sie revanchierte sich auch für die Niederlage aus dem Jahr 2023. Bei den Männer war es ein wilder Turnierverlauf. Der Weltranglistenerste Novak Djokovic sagte ab, Jannik Sinner musste wegen einer Hüftverletzung vor dem Viertelfinale zurückziehen, Daniil Medwedew gab im Viertelfinale verletzt auf – und Turniersieger Andrey Rublev fügte Carlos Alcaraz seine erste Niederlage in Madrid zu. Der Russe gewann gegen den überraschend im Finale stehenden wiedererstarkten Felix Auger-Aliassime aus Kanada.

  • Sieger 2024: Andrey Rublev (Russland)
  • Siegerin 2024: Iga Swiatek (Polen)

Rom vom 07. bis 19. Mai (Sand)

Das letzte Masters-Turnier vor den French Open ist in Rom. Rekordsieger bei den Männern ist Rafael Nadal (10), bei den Frauen teilen sich den Platz Gabriela Sabatini, Conchita Martinez und Serena Williams mit je vier Erfolgen. 2024 holte Alexander Zverev den Titel nach einem Finalsieg über den Chilenen Nicolas Jarry. Bei den Frauen holte Iga Swiatek den zweiten Masters-Titel in Folge. Sie schlug wie auch schon in Madrid Aryna Sabalenka.

  • Sieger 2024: Alexander Zverev (Deutschland)
  • Siegerin 2024: Iga Swiatek (Polen)

French Open vom 26. Mai bis 09. Juni in Paris (Sand)

Werden es die letzten French Open des großen Roland-Garros-Meisters Rafael Nadal? Der Spanier probierte alles, um noch einmal im Finale auf dem Court Philippe-Chatrier zu stehen. Doch bereits in der ersten Runde stand er gegen einen überragenden Alexander Zverev auf verlorenem Posten. Der Deutsche zog danach mit Siegen über Rune, de Minaur und Ruud ins Finale. Dort unterlag er in fünf Sätzen Carlos Alcaraz und muss weiterhin auf seinen ersten Grand-Slam-Titel warten. Zum vierten Mal krönte sich Iga Swiatek in Paris. Die Polin musste in der 2. Runde gegen Naomi Osaka noch Matchbälle abwehren und verlor im Anschluss nie mehr als vier Spiele in einem Satz. Auch das Finale war eine Machtdemonstration gegen die Italienerin Jasmine Paolini: 6:1, 6:2 hieß es am Ende.

  • Sieger 2024: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2024: Iga Swiatek (Polen)
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French-Open-Sieger Alcaraz

:Neuer Herrscher aller Oberflächen

Sich alle drei Beläge des Profitennis untertan zu machen, auf jedem davon einen Grand-Slam-Pokal zu erobern, das ist in der Geschichte dieses Sports nur wenigen gelungen. Paris-Sieger Carlos Alcaraz ist nun der Jüngste von allen.

Wimbledon vom 01. bis 14. Juli in London (Rasen)

Von Sand auf Gras: Bereits drei Wochen nach dem zweiten Grand-Slam-Turnier folgte der dritte in London. Auf dem heiligen Rasen von Wimbledon werden seit 1877 die All England Championships ausgetragen. Bei den Frauen gab es eine Überraschungssiegerin: Marketa Vondrousova aus Tschechien besiegte die Tunesiern Ons Jabeur. Für Jabeur war es die zweite Wimbledon-Final-Pleite in Serie – trotz jeweiliger Führung mit Break in beiden Sätzen.

Bei den Männern sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer ein Spektakel. Novak Djokovic wurde von Carlos Alcaraz entthront. Der Spanier ist jüngste Sieger seit Boris Becker 1985. Nach fünf Sätzen und 4:43 Stunden Spielzeit hieß es 1:6, 7:6, 6:1, 3:6, 6:4.

  • Sieger 2023: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2023: Marketa Vondrousova (Tschechien)

Olympische Spiele in Paris vom 27. Juli bis 04. August (Sand)

Alle vier Jahre findet das olympische Tennis-Turnier statt. 2024 ist Paris der Austragungsort, das heißt, die Spielerinnen und Spieler schlagen ein zweites Mal in Roland Garros auf. Und es wird eine harte Umstellung für die Athletinnen und Athleten. Vom Sand geht es auf Rasen, für Olympia zurück auf Sand und nur wenige Tage danach weiter auf die nordamerikanischen Hartplätze. Gold holte 2021 in Tokio Alexander Zverev für Deutschland. Belinda Bencic aus der Schweiz gewann das Finale bei den Frauen.

  • Sieger 2021 in Tokio: Alexander Zverev (Deutschland)
  • Siegerin 2021 in Tokio: Belinda Bencic (Schweiz)
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MeinungTennis

:Saudi-Arabien sitzt mit am Verhandlungstisch

Die vier Grand Slams denken angeblich über eine Super-Tour nach. Auch wenn höchst fraglich ist, ob diese wirklich kommt, steht fest: Im globalen Tennis wird sich die Turnierlandschaft verschieben.

Montreal (ATP) und Toronto (WTA) vom 06. bis 12. August (Hartplatz)

Nach Olympia geht es auf die Hartplätze – und zum zweiten Mal nach Nordamerika. In der ersten August-Hälfte spielen die Männer in Montreal, die Frauen in Toronto. Beide Spielorte wechseln sich jedes Jahr ab. 2023 feierte Jannik Sinner seinen ersten großen Titel in Toronto – mit einem Finalsieg über Daniil Medwedew. Jessica Pegula gewann in Montreal mit 6:1 und 6:0 gegen Liudmila Samsonova.

  • Sieger 2023: Jannik Sinner (Italien)
  • Siegerin 2023: Jessica Pegula (USA)

Cincinnati vom 12. bis 19. August (Hartplatz)

Das letzte große 1000er-Turnier vor den US Open findet in Cincinnati statt. Es zählt zu den ältesten Turnieren weltweit und wurde erstmals 1899 ausgetragen. Bei den Frauen gab es seitdem immer mal wieder längere Pausen, aber seit 2004 sind die Western & Southern Open fester Bestandteil im Kalender.

2023 legte Coco Gauff den Grundstein für ihren ersten Grand-Slam-Titel einige Wochen später in New York. Bei den Männern lieferten sich Novak Djokovic und Carlos Alcaraz einmal mehr ein episches Match. Das Best-of-three-Match dauerte 3:50 Stunden, hatte lange und spektakuläre Ballwechsel und mehrere abgewehrte Matchbälle auf beiden Seiten. Am Ende siegte der Routinier aus Serbien und holte sich das nötige Selbstbewusstsein für die US Open.

  • Sieger 2023: Novak Djokovic (Serbien)
  • Siegerin 2023: Cori Gauff (USA)

US Open vom 26. August bis 08. September in New York (Hartplatz)

Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres steigt in New York. In Flushing Meadows steht auch das größte Tennis-Stadion der Welt: Das Arthur-Ashe-Stadium bietet 23 771 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Schafft Novak Djokovic in diesem Jahr den Grand-Slam, also einen Sieg bei allen vier großen Turnieren? 2021 war er nah dran, verlor im Finale die Nerven und das Spiel gegen Daniil Medwedew. Der Serbe geht auch in diesem Jahr als Favorit ins Rennen. Bei den Frauen kann viel passieren. Cori Gauff will beweisen, dass der Sieg keine Eintagsfliege war. Aber Aryna Sabalenka, Iga Swiatek oder auch Elena Rybakina streben nach weiteren Grand-Slam-Erfolgen.

  • Sieger 2023: Novak Djokovic (Serbien)
  • Siegerin 2023: Cori Gauff (USA)
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US-Open-Sieger Djokovic in New York

:Hab ich dich!

Novak Djokovic gewinnt bei den US Open den 24. Grand-Slam-Titel seiner Karriere - und beweist im aufreibenden Finale gegen Daniil Medwedew, warum er auf der Liste der größten Sportler der Geschichte steht.

Peking vom 25. September bis 06. Oktober, WTA (Hartplatz)

Nach den US Open geht es für die Frauen nach Peking. Dort war die WTA-Tour 2023 erstmals nach Corona und dem Fall Shuai Peng. Iga Swiatek zeigte eine Reaktion, nachdem sie 2023 in New York die Spitze an der Weltrangliste verlor, und holte sich den Sieg.

  • Siegerin 2023: Iga Swiatek (Polen)

Wuhan, WTA (Hartplatz)

Ob und wann die Frauen in Wuhan aufschlagen, ist noch unklar. Im offiziellen Tour-Kalender ist das Ereignis mit „to be dated“ vermerkt. Angedacht ist das Turnier zwischen dem 7. und dem 13. Oktober. Das letzte Turnier fand 2019 statt, Aryna Sabalenka besiegte Alison Riske in drei Sätzen.

Shanghai vom 02. bis 13. Oktober, ATP (Hartplatz)

Die Männer kehren auch 2024 zurück ins Reich der Mitte: In China steht das 1000er-Turnier in Shanghai im Kalender. Wegen starker Restriktionen aufgrund der Corona-Pandemie fand das Turnier drei Jahre lang nicht statt. Hubert Hurkacz profitierte letztes Jahr vom Fehlen Djokovics und einem etwas aus der Form gekommenen Carlos Alcaraz. Er besiegte in einem spannenden Finale Andrey Rublev mit 10:8 im Match-Tiebreak des dritten Satzes – und wehrte bis dahin sogar einen Matchball ab.

  • Sieger 2023: Hubert Hurkacz (Polen)

Paris vom 28. Oktober bis 03. November, ATP (Hartplatz/Halle)

Das einzige Masters-Turnier der Männer, das in einer Halle ausgetragen wird, findet in Paris statt. In Bercy werden auch die letzten Punkte vor dem ATP-Finale der besten Acht gesammelt. Seriensieger Novak Djokovic will auch 2024 seinen Titel verteidigen. Er besiegte in einem Ü30-Finale Grigor Dimitrov, der in den letzten beiden Master-Turnieren 2023v(Halbfinale in Shanghai) sein Können zeigte.

  • Sieger 2023: Novak Djokovic (Serbien)

WTA-Finals in Cancun vom 03. bis 10. November (Hartplatz)

Das letzte große Turnier der Frauen tragen die acht Besten des Jahres aus. Anders als üblich im K.o.-System gibt es zwei Gruppen mit je vier Teilnehmerinnen. Die beiden Ersten jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale ein. Seit 1972 gibt es die WTA Tour Championships, seit 1986 findet das Turnier am Saisonende statt. Rekordsiegerin ist Martina Navratilova mit acht Titeln, gefolgt von Serena Williams und Steffi Graf (je 5 Erfolge).

  • Siegerin 2023: Iga Swiatek (Polen)

ATP-Finals in Turin vom 10. bis zum 17. November (Hartplatz/Halle)

Die ATP Finals in Turin beenden die reguläre Tennis-Saison bei den Männern. Wie auch bei den Frauen werden die acht Besten des Jahres in zwei Gruppen aufgeteilt. Seit 1970 wird das Turnier in dieser Form ausgetragen – mit unterschiedlichen Namen. Zuerst als Masters Grand Prix, dann als ATP-Weltmeisterschaft, Tennis Masters Cup, ATP World Tour Finals bis hin zu den ATP Finals. 16 verschiedene Städte waren Gastgeber, am häufigsten New York von 1977 bis 1989. Novak Djokovic krönte sich 2023 zum alleinigen Rekordsieger.

  • Sieger 2023: Novak Djokovic (Serbien)
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